No Poo Tag.

Den meisten dürfte der Begriff „No Poo“ bekannt sein. Für alle, die es nicht wissen: Es bedeutet seine Haare ohne Shampoo zu waschen. Die Doppeldeutigkeit dahinter, habe ich mir zunutze gemacht und einen Kosmetik-Selbstmachtag mit meinen besten Freunden gemacht.

Wir haben uns getroffen und gemeinsam Komsetik ohne Zusätze „gekocht“ und zusammengerührt.

Jeder von uns hat ein Rezept genommen und die Zutaten für uns alle gekauft, sodass am Ende des Tages jeder mit drei selbstgemachten Sachen nach Hause gehen konnte.

Die Rezepte kann ich hier leider nicht aufschreiben, denn ich weiß nicht, wie sich das rechtlich verhält. Daher stelle ich euch einfach das Buch, aus dem wir die Rezepte haben, vor.

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Dieses Buch habe ich auf der Suche nach veganer Kosmetik zum selber machen entdeckt und dann für gerade mal 7,99 Euro hier bestellt.

Die Rezepte sind alle sehr einfach zum nachmachen und benötigen wirklich wenige Zutaten. Einige findet man im Supermarkt, andere in einer Apotheke. Da ich natürlich immer auf günstige Preise achte, habe ich mich im Internet umgesehen und dann fast alles bei La Nature bestellt, da es dort wirklich günstig ist.

Wir hatten dann einen wirklich lustigen Tag und haben uns ein Lippenbalsam, einen Body Cleanser und ein Skin Tonic hergestellt.

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Die Küche hat danach herrlich nach ganz vielen tollen Sachen geduftet und wir haben beschlossen, dass das nicht der letzte No Poo Tag war, denn es gibt noch so viele Sachen, die wir ausprobieren wollen.

Lavaerde und selbstgemachtes Duschgel.

Ich melde mich vom Ende des dritten Fastentages mal wieder und da ich euch nicht mit Befindlichkeiten meiner Verdauung und irgendwelchen anderen ekelhaften Entgiftungsprozessen belästigen möchte, schreibe ich über etwas interessanteres.

 

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Da ich ja entgiften möchte in meiner Fastenwoche hielt ich es für unsinnig, meinen Körper zum einen mit Wasser durchzuspülen, auf der anderen Seite dann aber Kosmetik mit Konservierungsstoffen auf meine Haut zu schmieren. Daher ging ich zum Urschleim zurück… Nein, Spaß. Lavaerde hat sicher schon mal jeder gehört, der sich mit der Vermeidung von Müll u.ä. beschäftigt hat. Ich bin darauf erst vor 3 Wochen gestoßen und war dann so fasziniert, dass ich sie mir gleich gekauft habe.

Diese Woche kam ich dann endlich zum Testen. Im Gegensatz zu den Meisten, die offensichtlich am Anfang erhebliche Schwierigkeiten mit dem Waschen hatten, kam ich sofort damit zurecht und möchte jetzt nie wieder etwas anderes benutzen. Ich warte aber mal noch eine Woche bevor ich meine Shampoo-Sammlung verschenke, vielleicht ändert sich meine Meinung ja noch.

 

Ich war außerdem auf der Suche nach einem einfachen Rezept für ein Duschgel. Ich bin dann hierüber gestolpert und habe das ganze auch gleich ausprobiert, da es wirklich super simpel ist. Als Duft habe ich einen Teebeutel von Teekanne „LemonCake“ reingehangen. Das Duschgel duftet jetzt zwar gut, aber irgendwie gefällt mir weder die Konsistenz noch das Waschergebnis. Letzteres kann aber auch daran liegen, dass man während des Entgiftens sowieso nicht nach Veilchen duftet. Ich werde also, bevor ich dieses Rezept komplett verwerfe mal darauf warten das die Fastenzeit vorbei ist und schauen ob das Ergebnis dann besser ist.

 

Alles in allem gehts mir gut, heute Nacht habe ich von ganz viel Essen (überraschenderweise alles vegan, hätte eher gedacht, dass es Schweinebraten wird) geträumt und vom Rauchen. Außerdem war ich heute das erste Mal draußen seit Beginn des Fastens. Es ist nicht so, dass ich dafür nicht die Kraft gehabt hätte in den letzten Tagen (meine komplette Wohnung ist mittlerweile grundgereinigt, alle Fächer ausgeräumt/ausgemistet und neu sortiert), sondern viel mehr das Make Up Problem. Aber ich war heute tatsächlich 45 Minuten ungeschminkt spazieren. Das ich ungeschminkt das Haus verlasse, war, glaube ich, das letzte Mal mit 12 Jahren. Es ist also schon ein Weilchen her. Ich bin dann natürlich extra eine Strecke gelaufen, wo ich kaum Menschen begegne (und ja, dass ist in Berlin Mitte tatsächlich möglich, zumindest auf einem Sonntag).

Habe jetzt nur noch zwei Tage ohne Essen vor mir und freue mich schon auf die vielen leckeren Sachen, die ich bald wieder essen darf…

 

Weltverbesserungszwang.

Ich denke, der Titel erklärt schon ganz gut um was es in meinem Beitrag heute gehen soll.

Wie ich schon berichtet habe, nutze ich seit über einem Jahr ausschließlich Naturkosmetik, der Grund dafür ist recht simpel:

Ich schreibe schon seit vielen Jahren auf verschiedenen Plattformen Testberichte. Vor einem Jahr bekam ich eine Probe von Pantene Pro-V und da ich meinen Bericht mal ausführlicher machen wollte, habe ich die Inhaltsstoffe auseinander genommen und dabei entdeckt, dass man dieses Shampoo nicht benutzen darf, wenn man schwanger ist. Der Grund: Irgendwelche Stoffe können auf den Fötus übergehen und Krebs verursachen. Diese  Information hat mich wirklich schockiert, denn ich habe vorher nie darüber nachgedacht, dass etwas was ich mir von außen auf den Körper schmiere so schädlich sein kann.

Aus Neugier bin ich dann alle meine Produkte durchgegangen und habe festgestellt, dass viele davon wirklich schädliche Substanzen enthalten und besser gar nicht benutzt werden sollten. Auf der Suche nach weniger schädlichen Produkten bin ich dann natürlich schnell auf Naturkosmetik gestoßen, was mir früher immer als viel zu teuer und unnötig erschien, mittlerweile habe ich entdeckt, dass Naturkosmetik wirklich bezahlbar ist und auch viel besser funktioniert als die ganzen chemischen Produkte.

Kurz danach fing ich an mich glutenfrei zu ernähren, der Anstoß dazu kam durch das Buch „Darm mit Charme“. Ich wollte einfach mal ausprobieren, wie mein Körper auf die glutenfreie Kost reagiert und tatsächlich hat sich einiges verbessert. Und plötzlich las ich mir die Zutatenlisten von Lebensmitteln durch und war auch da wieder völlig baff, was für einen Müll wir uns tagtäglich zuführen. Eine Sache, die ich zu glutenfrei noch anmerken möchte, die jetzt nicht unbedingt hier reinpasst, aber trotzdem erwähnt sein sollte, weil ich es immer von so vielen Menschen höre und lese: Das Buch „Die Weizenwampe“ ist grauenhaft. Wer durch dieses Buch ein glutenfreies Leben anfängt, liest hoffentlich noch mehr darüber, denn ich habe noch nie ein so grauenhaftes Buch über Ernährung gelesen. Der Titel könnte genauso gut „Ihr werdet alle sterben“ heißen (falls Interesse besteht, ich habe zu diesem Buch einen Bericht geschrieben, warum es mir so missfällt, ich kann ihn gerne demnächst mal hierhin kopieren – aber eben nur, wenn Interesse besteht).

Nun lebe ich seit vier Wochen vegan (unglaublich das es schon so lange ist). Dadurch das man erstmal stundenlang recherchieren muss, was man jetzt noch alles Essen darf, stößt man häufig auf Artikel die mit Nachhaltigkeit zu tun haben und den Umweltschutz betreffen. Das war mir früher ebenso egal, wie die Kosmetik, die ich gekauft habe. Mittlerweile hat sich meine Einstellung dazu extrem geändert. Ich achte wesentlich mehr darauf, was ich konsumiere und was ich wegwerfe.

Meine Freunde amüsieren sich schon über mich, denn vorher hatte ich wirklich eine „Scheiß-auf-unsere-Umwelt“-Einstellung und die hat sich grundlegend verändert.

 

Da ich nun schon seit vier Wochen diesen Blog führe und zwar eher eine aktive Leserin, als eine aktive Schreiberin bin, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Blog eher in Richtung Nachhaltigkeit zu führen, denn auch, wenn es zu Beginn noch mehr um die vegane Ernährung ging, so bin ich einfach kein Foodblogger, denn ich hasse kochen nach wie vor und meine Gerichte sind unspektakulär und schnell zusammengeklatscht (hauptsache es schmeckt und macht satt).

Ich freue mich also darauf nun mehr in das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz eintauchen zu können und es mit euch zu teilen. Außerdem will ich mal versuchen mehr zum Thema Kosmetik zu schreiben, da ich das DM und Rossmann Sortiment eigentlich auswendig kenne (zumindest was die Naturkosmetik betrifft).

 

Da ich mein Projekt nicht begrenzt habe –  außer auf „mindestens eine Woche und dann mal gucken wie lange ich durchhalte“ – werde ich weitermachen 😉