1. Fastentag

Entgegen meiner Erwartung hat mich der Koffeinentzug nicht völlig umgehauen. Lediglich Kopfschmerzen habe ich, aber für die brauche ich noch nicht mal Schmerztabletten. Daher kommt auch jetzt schon der erste Bericht meiner Fastenwoche.

Gestern ging es los mit dem Entlastungstag. Das bedeutet leichte Kost, viel Obst und Gemüse und viel trinken. Da ich ja faste um zu entgiften, habe ich gleich morgens mit einem Basenbad gestartet.

Der Entlastungstag war recht entspannend, denn seit ich mich vegan ernähre, habe ich quasi 6 Entlastungstage pro Woche. Lediglich abends beim Fussball gucken fehlte mir: Ein Bier, was zum Knabbern und die Zigarette, aber wenn Deutschland in die nächste Runde kommt (wovon ich mal ausgehe), dann darf ich ja auch wieder ein Bier zum Spiel trinken.

 

So, und heute dann der erste Fastentag. Bin gleich mit riesigem Hunger aufgewacht, was eher kontraproduktiv war und mich etwas demotiviert hat. Also ganz viel Wasser getrunken und schon ging es etwas. In meinem schlauen Buch steht was von Morgensport oder – gymnastik. Allein der Gedanke daran ist schon furchtbar, habe mir dann eine entspannte Yogarunde bei Youtube angesehen und auch mitgemacht. Dabei taten mir so ziemlich alle Muskeln weh, ob das jetzt der Muskelkater vom Fitnessstudio am Dienstag ist oder der Koffeinentzug (kann ja zu Muskelschmerzen führen) oder einfach meine allgemeine Müdigkeit am Morgen, kann ich nicht sagen.

Auf einen Punkt möchte ich nicht weiter eingehen, ich möchte ihnen aber zwecks der Vollständigkeit erwähnen: Die Darmentleerung. Muss alle zwei Tage gemacht werden, alle Varianten sind ekelhaft (Glaubersalz trinken oder Einlauf) und daher werde ich dieses Geheimnis für mich behalten.

Den Vormittag habe ich höchst produktiv und voller Energie verbracht, indem ich meine Küche grundgereinigt habe, dann habe ich mir schön Gemüsebrühe selber gekocht, sodass ich die nächsten Tage ein leckeres und gesundes Mittagessen habe.

Danach habe ich geschlafen. In meinem schlauen Buch steht, wenn ich müde bin, soll ich schlafen. Diese Aussage gefällt mir richtig gut. Besser als nicht essen, nicht rauchen, keinen Alkohol und kein Make Up.

 

Jetzt habe ich über das schlaue Buch geschrieben und noch gar nicht vorgestellt. So schlau ist das Buch nämlich sicher gar nicht, denn es ist schon recht alt. Ich habe es mir nur von meiner Mutter geliehen, weil ich bei solchen Aktionen gerne ein Buch in der Hand habe und mir nicht alles aus dem Internet zusammenbasteln will (und auch zu geizig war um mir ein neues zu kaufen). Das Buch bekommt ihr hier, dass ist dann auch die neue überarbeitete Variante, meine Auflage ist von 1999.

 

Nun ist der erste Fastentag vorbei und es geht mir großartig. Die Kopfschmerzen vom Koffeinentzug sind so leicht, dass ich sie nur hin und wieder merke und ich habe kein bisschen Hunger (ich habe nur Lust etwas zu Essen).

Das erstmal von mir zum ersten Fastentag, mal schauen wie es die nächsten Tage weitergeht…

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2 Kommentare zu „1. Fastentag“

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